Luce del giorno´s

Unsere Geschichte

Wir, also ich, mein Zukünftiger, unsere 3 Hunde Jimmy, Gina und Athena und unsere Katze Kiki, leben in Rietheim, einem kleinen Dorf, das zu Villingen-Schwenningen gehört. Außerdem gehört zu uns meine Cousine Savi, die mir viel bei der Zucht hilft und ihre Husky-Dame Skya.

Unsere Geschichte:

Ich bin schon immer mit Hunden aufgewachsen, also war es nicht sonderlich verwunderlich, dass ich mir schon 1999 als wir zusammen zogen, mehr als alles andere wieder einen Hund wünschte.

2001 war es dann endlich soweit, mein Freund schenkte mir zum Valentinstag unseren ersten gemeinsamen Hund Jacky. Sie war eine Schäfer-Mix Hündin und unser Ein und Alles. Das kann nur ein Hundebesitzer verstehen glaube ich, aber sie war schon fast mehr unser Kind als unser Hund. Jacky war immer an meiner Seite und nicht mehr von uns weg zu denken.

2001 kam dann ein Bekannter von uns, mit dem wir öfters spazieren gegangen sind und fragte mich, ob ich nicht 5 Tage auf seine Husky Hündin aufpassen könnte, da er 5 Tage nach Österreich musste. Natürlich habe ich sie genommen. Schon als er Sie mir brachte kam sie mir etwas dick vor, aber er meinte das Sie scheinschwanger ist und er schon beim Tierarzt gewesen sei. Naja gut, innerhalb von 5 Tagen hat der Hund bei mir 5 Welpen bekommen und der Besitzer war verschwunden. Da es ein kleiner Ort ist, haben wir die Eltern aufgetrieben, die nur meinten, „der kommt nicht wieder“ und ich solle doch die Hunde ins Tierheim bringen. Das konnte ich natürlich auf keinen Fall tun. So haben wir die Kleinen aufgezogen und gut untergebracht. Skya die Mutterhündin, durfte bei meiner Cousine Savi einziehen. Das war das erste Mal das es bei uns Welpen gab. Kleine süße Husky-Mix Welpen. Tja, jetzt war es auf einmal unglaublich ruhig im Haus und uns wurde klar, da muss ein 2. Hund her. Blöd nur das wir schon alle her gegeben hatten. Unglücklicherweise bzw. auch Glücklicherweise ging es einem Welpen von uns in seinem neuen Zuhause nicht so gut. Die Leute waren total überfordert, deshalb holten wir uns unseren Jimmy zurück. Jacky und wir waren überglücklich. Jimmy ist mittlerweile schon fast 9 Jahre alt. Alles lief super, dann einmal nicht richtig aufgepasst und unsere Jacky war trächtig. Auch Sie bekam bei uns 5 Welpen. Um Gotteswillen, war ich stolz. Mein Baby hat Babys bekommen. Auch die haben natürlich alle ein tolles zu Hause gefunden.

Dann kam 2004 der große Schlag. Wir sind in Urlaub gefahren und haben unsere Hunde in eine Tierpension gegeben, die uns sehr empfohlen worden ist. Schon nach 2 km habe ich zu meinem Freund gesagt, dass ich ein komisches Gefühl habe und lieber wieder umdrehen würde. Aber über mich haben sich ja immer alle lustig gemacht, „du und deine Hunde“, haben immer alle gesagt. Also sind wir halt doch weiter gefahren. In Italien habe ich jeden Tag überlegt in der Tierpension anzurufen um zu fragen wie es meinen Kleinen geht, habe mich aber immer wieder davon abbringen lassen. Wir sind am Donnerstag gefahren und die von der Tierpension haben es tatsächlich geschafft bis Freitag meine Jacky anfahren zu lassen und sie dann auch noch zu verlieren. Zufälligerweise hatte an diesem Wochenende mein Chef der einen meiner Welpen hatte, seinen Hund auch in der Tierpension und dem ist dann aufgefallen, dass mein Hund fehlt. Er hat sofort meiner Oma angerufen, die dann wiederum mir am Montagabend in Italien angerufen hat. Ich hab gedacht mich trifft der Schlag. Sofort haben wir unsere Sachen zusammengepackt, sind aber am selben Abend nicht mehr vom Campingplatz runter gekommen. Also, direkt am nächsten Morgen zurück. Montagabend habe ich noch meine Cousine und meine damalige Beste Freundin nach Immendingen zur Tierpension geschickt um meine Maus zu suchen. Dienstag, später Vormittag sind wir dann endlich in Kirchen-Hausen bei der Tierpension angekommen. Ich habe mich nur noch übergeben, mir war so schlecht. Ich weiß nicht ob man das verstehen kann, aber ich war so traurig und verletzt und in Sorge, das ich vor lauter Angst, keinen Zorn oder Ärger empfinden konnte. Ich wollte einfach nur meine Kleine wieder haben. Auch meinen Jimmy hat das sehr mit genommen. Er wollte einfach nicht mehr fressen und hat mir innerhalb von 2 Wochen, 8 Kilo abgenommen. Toll, jetzt waren es schon 2 Hunde um deren Leben ich bangen musste. Nebenbei war der Urlaub für meine Hunde in der Tierpension teurer als mein eigener.

6 Wochen habe ich meine Hündin gesucht, mit der Unterstützung all unserer Freunde, unsere Familie und fremder Hilfe, für die ich mich jetzt auch noch mal herzlich bedanken möchte. Ich setzte Anzeigen in die Zeitung, wir haben 2000 Flugzettel verteilt, übers Radio wurde die ganze Zeit nach ihr gesucht und sogar die Rettungshundestaffel Vöhrenbach hat uns suchen geholfen. Auch einige der Hobbyflieger von Schwenningen sind über das Gebiet geflogen und haben Ausschau gehalten. Nichts! Wie vom Erdboden verschluckt. Am Ende habe ich sogar gehofft das jemand anruft sagt, er hat sie Tot gefunden, aber mir vorzustellen, dass sie verletzt im Wald liegt und schmerzen hat, wahrscheinlich die ganze Zeit an mich denkt und sich frägt warum ich ihr nicht zur Hilfe komme, hat mich fast wahnsinnig gemacht. Nach 6 Wochen kam er dann, der schlimmste Anruf den ich je bekommen habe. Mein Hund wurde gefunden, Tot und das schon an dem Dienstag an dem ich von Italien zurück gekommen war. Sie muss wohl sehr schwer verletzt gewesen sein, so dass sie auf einem Feld lag und der Bauer der dieses Feld gemäht hat, hat sie dann gefunden. Wie? Ich glaube nicht das das wirklich jemand wissen will. Einfach nur schrecklich!

Jetzt war der Zeitpunkt gekommen an dem meine Tierärztin mir mitteilen musste, dass wenn ich nicht schnellst möglich einen neuen Hund her tue, mir mein Jimmy auch noch stirbt. Für mich war in dem Moment nur eines Klar, wenn da eine neue Hündin kommt, dann auf jeden Fall eine die sich für die Rettungshundestaffel eignet, da ich gerne etwas zurück geben wollte.

Wir haben uns ein paar Welpen angeschaut, doch dem Jimmy waren alle grad egal. Dann bin ich im Internet auf den Australian Shepherd gestoßen und der hat mir gleich gefallen, außerdem hatte die Rasse alle Eigenschaften nach denen ich gesucht habe. Also habe ich mit dem Jimmy einen Ausflug zur Carmen Wolf nach Geisingen gemacht um mir ihre Welpen an zu sehen. Da kommt doch so ein weiß-grauer Kuschel und öffnet mir die Tür. Meine Gina, die war ja Zucker. Der Jimmy hat sich auch gleich in sie verguckt und hat sie gleich vor allen anderen Welpen verteidigt. Und so ist der Aussie bei uns eingekehrt. Vielen Dank nochmal an die Carmen Wolf, für diesen unglaublich tollen Hund. Gina hat uns sehr über diese schwere Zeit weg geholfen.

So und wie sagt man so schön? Ein Aussie ist Kein Aussie. Als die Gina dann 3 Jahre alt war, entschieden wir uns zu züchten, um mehreren Leuten dieselbe Freude machen zu können, wie uns die Carmen Wolf gemacht hat. Außerdem gibt es doch nichts schöneres als das ganze Haus voll Welpen zu haben, oder? Ja, seit dem haben wir einmal im Jahr Welpen. Aus dem ersten Wurf haben wir dann gleich 2 Welpen behalten. Ein Aussie ist ja Kein Aussie. Und komischer Weise kann ich jetzt bei meiner Athena so viel von meiner Jacky wieder erkennen, das ist unglaublich. Und das wiederum habe ich nur meiner Gina-Maus zu verdanken.
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